Niederlagen für Kleeblatt-Nachwuchs
Die U23 und U19 der SPVGG GREUTHER FÜRTH haben ihre Partien am Wochenende verloren.
U23: "Unsere Fehler eiskalt ausgenutzt"
U23 - SpVgg Bayreuth 0:2 (0:0)
Vor einer tollen Kulisse von 1.700 Zuschauern im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer musste sich die Kleeblatt-U23 im ersten Heimspiel der Saison der SpVgg Bayreuth mit 0:2 geschlagen geben. Beide Teams vergaben in Hälfte eins gute Möglichkeiten, nach dem Seitenwechsel wusste die "Oldschdod" aus Fehlern des Kleeblatts Kapital zu schlagen und ging durch Treffer von Patrick Scheder (49.) und Pierre Weber (80.) schließlich als Sieger vom Platz.

Cheftrainer Julian Kolbeck nach dem Spiel: "Insgesamt war es schon eine verdiente Niederlage, weil wir etwas naiv gespielt haben. Bayreuth hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Vorne hat uns die Durchschlagskraft gefehlt. Wir haben in der ersten Hälfte noch einen ganz ordentlichen Ball gespielt und hatten zwei Hochkaräter. Wenn wir da ein Tor machen, kommt eine andere Dynamik rein - haben wir aber nicht."
U23 kurz & knapp:
Kleeblatt-Elf: Menapace - Yilmaz (46. Bennis), Avlayici, Krautkrämer, Scholz, Mendes (59. Daehne), Günes, Leuthard, Dougan (46. Popp), Marita (52. Rachinger), Balliu (73. Osei Tutu)
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U19: "Darfst das Spiel nicht mehr hergeben"
Berliner SC - U19 3:1 n. V. (0:0; 1:1)
Der DFB-Pokal der Junioren endet für die U19 der Spielvereinigung in Runde eins. Bei Regionalligist Berliner SC gingen die Fürther in der 56. Minute durch ein Elfmetertor von Dominik Spath in Führung, bekamen aber kurz vor Schluss den Ausgleichstreffer. Weil die Fürther danach eine hundertprozentige Möglichkeit liegen ließen, gab es Verlängerung, aus der die Gastgeber nach zwei Toren vom Elfmeterpunkt als Sieger gingen.
"Der Gegner hat es gut gemacht und Gas gegeben. Wenn du aber gegen eine unterklassige Mannschaft 1:0 führst, darfst du das Spiel nicht mehr hergeben und musst mehr Kontrolle ausüben", resümierte Trainer Tobias Gitschier. Die Niederlage war für die Fürther auch deshalb "bitter und ärgerlich", weil zwei von drei Berliner Toren strittige Schiedsrichterentscheidungen vorausgegangen waren. Die Fürther Jungs, so Gitschier, müssten allerdings lernen, "mit einer Mannschaft, die vielleicht über der Grenze spielt, und Fans, die die ganze Zeit gegen einen schreien, klarzukommen".
Jetzt heißt es fürs Kleeblatt Mund abputzen und weitermachen. Am 14. August startet für die Weiß-Grünen die neue Saison in der DFB-Nachwuchsliga beim FC Erzgebirge Aue.
U19 kurz & knapp:
Kleeblatt-Elf: Mattischek - Friedrich (100. De Col), Müller (80. Ruzicka), Kamal, Kusch (80. Hirsch), Noventa (115. Zenger), Spath, Rothkegel (67. Djuric), Risovic (67. Odeghe), Sauerstein, Horstmann
Kleeblatt-Tor: 0:1 Spath (56., Elfmeter)
