"Am Schluss wird abgerechnet"

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Stimmen zur 0:2-Niederlage gegen Paderborn

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"Kompliment für die Leistung, aber nicht für das Ergebnis": Die SPVGG GREUTHER FÜRTH zeigt gegen den SC Paderborn einen ordentlichen Auftritt, lässt aber die letzte Präzision vermissen und verliert am Ende 0:2. Die Stimmen.

Heiko Vogel: "Glückwünsch an Paderborn. Ihr habt gezeigt: Wenn man so ein Spiel gewinnt, hat man gute Chancen, am Ende aufzusteigen. Wir sind gut in die Partie gekommen, konnten zunächst nach Belieben schalten und walten, waren aber dann zu unpräzise – das verfolgt uns schon seit drei Spielen, wenn wir den Salzburg-Test mit reinrechnen. Wir haben dann ein bisschen die Aktivität verloren, müssen aber mit der Chance von Noel trotzdem in Führung gehen. Dann kommen wir wieder gut raus mit dem Lattentreffer. Paderborn ist eiskalt, sie schaffen es, dass ihre Fehler nicht bestraft werden und spielen es dann selbst perfekt beim 0:1. Wir haben danach aufs Tempo gedrückt, hätten gute Chancen kreieren können, waren aber zu unpräzise, haben falsche Entscheidungen getroffen. Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass wir zu so vielen Gelegenheiten kommen, hätte ich das nicht geglaubt. Kompliment für die Leistung meiner Mannschaft, aber nicht für das Ergebnis. Wir hätten lieber die drei Punkte mitgenommen. Wir wissen, in welcher Situation wir sind, das geht bis zum Schluss so. Danach wird abgerechnet."

Ralf Kettemann: "Wir sind natürlich maximal happy – es war ein Fifty-Fifty-Spiel, das in beide Richtungen gehen kann, dass wir das gezogen haben gegen einen Gegner, der gezeigt hat, wie gut er mit Mannschaften von oben umgehen kann. Wir haben es geschafft, die Punkte zu entführen. Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Die Fürther haben eine Großchance, schießen an die Latte – dann wir so bisschen aus dem nichts - das war schon eine spezielle Nummer, dieses 1:0. Wir kommen an den Ball, bleiben am Ball, machen ihn rein. Dann konnten wir uns heute ein wenig zurückziehen, gerade bei dem Wetter, wussten wir, wenn wir tief verteidigen, wird es schwer für Fürth. Wir hatten trotzdem noch ein, zwei Mal Glück, auf der anderen Seite eine gute Haltung zum Thema Torverteidigen. Wir haben die Schüsse geblockt. Es fühlt sich nach einem sehr, sehr wichtigen Sieg an, einem guten Moment für uns.

Kleinigkeiten, die dazu führen, dass wir das Spiel verlieren.

Branimir Hrgota: "Es war ein enger Kampf. Paderborn macht dann das 1:0 in einem Moment, in dem wir vielleicht ein bisschen mehr nach vorne gemacht haben. Das trifft uns schon sehr. Wir spielen dann weiter nach vorne, schaffen es aber nicht richtig, einen ordentlichen Abschluss zu bekommen. Mit dem 2:0 machen sie den Deckel drauf. Es sind Kleinigkeiten, die dazu führen, dass wir das Spiel verlieren. Leider haben wir es nicht geschafft, das Momentum, das wir kurz hatten, zu nutzen, um ein Tor zu erzielen. Wir müssen jetzt weitermachen. Dann werden wir unsere Tore auch wieder machen."

Uns haben die letzte Präzision und der letzte Passe gefehlt.

Noel Futkeu: "Wir hatten sehr viele Chancen und gute Aktionen, aber uns haben die letzte Präzision und der letzte Pass gefehlt. Ich habe das Gefühl, dass wir kein schlechtes Spiel gemacht haben. Es gab schon Tage, an denen wir aus wenig viel gemacht haben, heute machen wir aus viel gar nichts. Aber diese Tage gibt es und daraus lernen wir. Wir müssen die Niederlage abschütteln, denn die nächsten sechs Spiele sind immens wichtig. Wir wissen, wie wichtig die Phase ist und werden in Münster nächste Woche wieder alles geben."