"Angeschlagener Boxer"

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Kleeblatt will bei gefährlichen Dresdnern nachlegen

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Am Freitagabend, 18.30 Uhr, gastiert die SPVGG GREUTHER FÜRTH bei Dynamo Dresden. Cheftrainer Heiko Vogel erwartet einen Gegner, der unter Druck steht und deshalb besonders gefährlich ist.

Während das Kleeblatt zuletzt einen wichtigen 1:0-Heimerfolg gegen Kiel feiern konnte, steht Dynamo Dresden nach zwei Liga-Niederlagen in Folge derzeit auf dem letzten Tabellenplatz. „Ich denke, dass sie in Dresden mehr Druck haben als wir“, sagt Kleeblatt-Chefcoach Heiko Vogel. Trotzdem warnt er vor dem Gegner: „Dresden ist ein angeschlagener Boxer, der sehr gefährlich ist. Wir können uns noch gut an das letzte Spiel erinnern (0:2-Niederlage, Anm. d. Red.), das will ich nicht mehr kommentieren müssen. In der Rückrunde waren sie Top vier. Wir sind gewarnt.“

Wie sich die Atmosphäre dort entwickeln kann, wissen wir – allerdings in beide Richtungen.

Vogel erwartet ein spannendes Spiel. „Sie werden alles in die Waagschale werfen. Wie sich die Atmosphäre dort entwickeln kann, wissen wir – allerdings in beide Richtungen.“ Dresdens Trainer Thomas Stamm kennt der Fürther Coach und hegt große Anerkennung für dessen Arbeit in der Landeshauptstadt Sachsens: „Ich kenne Thomas gut als Trainer und schätze ihn in höchstem Maße. Wir wissen, dass Dresden maximal gut präpariert in das Spiel gehen wird.“

Effizienz von zuhause, Leistung vom Hertha-Auswärtsspiel

Seine Mannschaft hat Vogel in dieser Woche „sehr fokussiert und zielstrebig“ wahrgenommen. „Wir wollen nachlegen“, sagt er. Zuhause gelangen zuletzt zwei Zu-Null-Heimsiege am Stück. Auch die Auftritte in der Fremde waren laut Vogel überwiegend gut, Osnabrück klammert er dabei aus. „Bei der Hertha haben wir gut gespielt, wurden aber leider nicht belohnt.“ Sein Wunsch für Dresden: „Wenn wir die Effizienz von zuhause und das Leistungsvermögen vom Hertha-Spiel kombinieren, könnte das ein guter Abend werden.“

Mehr Struktur im Ballbesitz und bessere Positionierung

Im Ballbesitz sieht Vogel Verbesserungsbedarf. „Wir müssen wieder ein bisschen mehr auf unsere Struktur im Ballbesitz achten.“ Gegen Kiel war das wegen des Defensivkonzepts schwieriger, die Offensive könnte darunter gelitten haben. „Gute Positionierung in der Offensive ist immer die Basis, um Torgefahr auszustrahlen. Da müssen wir wieder präziser sein, als es in den letzten Spielen der Fall war.“

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