Stimmen zum 1:2 in Berlin
Trotz eines guten Auftritts geht die SPVGG GREUTHER FÜRTH bei Tabellenführer Hertha BSC leer aus. Hier sind die Stimmen zur 1:2-Niederlage im Olympiastadion.
Heiko Vogel: "Gratulation Stefan an dich und deine Mannschaft, die Hertha hat wiederholt gewonnen - das muss man sagen - das ist nicht selbstverständlich. Ich glaube, das zeigt auch, warum wir heute nicht gewonnen haben. Großes Kompliment an meine Mannschaft, die über weite Strecken die bessere Mannschaft war, aber Hertha hat dann die Qualität und sticht zu. Bei der Entstehung des 1:0 ist es schwierig, das kann man nicht trainieren: Wenn du beim selbstbewussten Tabellenführer das 1:0 machst und es dir wieder genommen wird, wird die große Freude im Keim erstickt, man ist enttäuscht und kurz unachtsam – und dann steht es 1:0 für die Hertha. Wir haben versucht alles nach vorne zu werfen, kriegen aber das 0:2. Das 1:2 kam dann zu spät, aber aus meiner Sicht war das heute hier die beste Saisonleistung meiner Mannschaft.“
Stefan Leitl: "Danke für die Glückwünsche. Ich bin ich vielen Sachen bei dir. Im Spielansatz wart ihr definitiv gefährlicher, habt gut kombiniert und viele Eckbälle rausgeholt. Trotzdem hatten wir, obwohl wir heute nicht gut gespielt haben, auch sehr viele Möglichkeiten. Es war grundsätzlich ein Spiel mit vielen sehr guten Chancen auf beiden Seiten. Wie wir uns vor der Pause präsentiert haben, die Art und Weise, wie wir in das Spiel gegangen sind, hat mir überhaupt nicht gefallen. Auch wenn wir Chancen haben, ist es nicht so wie ich mir das wünsche, mit welcher Ernsthaftigkeit ich ins Spiel gehe, mit welcher Intensität ich spiele. Da haben wir deutlich Luft nach oben. Deswegen ist es gut, dass wir das Spiel heute gewonnen haben, aber es gibt sehr viel zu tun und das werden wir von den Jungs auch in den nächsten Wochen einfordern."
Wenn man beim Tabellenführer so ein Auswärtsspiel abliefert, ist das nicht so selbstverständlich.
Felix Klaus: „Natürlich waren wir heute beim Tabellenführer, die haben noch kein Spiel verloren, das war maximal schwer. Aber es ist diese Saison leider oft so: Wir bekommen Komplimente von den Gegnern, dass wir super Fußball spielen, aber wir fahren leider wieder mit null Punkten nach Hause. Das tut weh. Wir haben ein tolles Spiel gemacht und ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir machen das 1:0, sind emotional voll da, freuen uns – und dann läufst du zurück und dann kommt das Videozeichen, dass das Tor nicht zählt. Und dann kriegst du 30 Sekunden später das 0:1 gegen dich, das ist natürlich dann für den Kopf schwer und war vielleicht auch der Knackpunkt im Spiel. Ich kann meiner Mannschaft gar nichts vorwerfen. Wenn man beim Tabellenführer so ein Auswärtsspiel abliefert, ist das nicht so selbstverständlich. Deshalb bin ich positiv, dass wir nächste Woche den Heimsieg holen.“
Stolz auf die Mannschaft, dass wir hier wirklich mit Eiern aufgetreten sind.
Jannis Heuer: "Am Ende war Hertha effizienter. Wir spielen uns schon gute Chancen raus und ich glaube, dass wir hier wirklich mit Eiern aufgetreten sind, da bin ich stolz auf die Mannschaft. Wie sich alle in die Bälle reingehauen haben, alle haben extrem viel investiert. Und wir hätten uns natürlich gefreut, wenn unser Tor stehen bleibt. Ich glaube, das ist aktuell so ein bisschen die Situation, und der einzige Weg, das zu ändern, ist über die Leistung, die wir heute gezeigt haben, und individuell nochmal die Stellschrauben schärfen. Dann ist das ein ganz guter Weg, auf dem wir sind. Und trotzdem haben wir heute wieder gezeigt, dass man uns nie abschreiben darf und dass wir bis zum Ende gefährlich bleiben. Aber jetzt geht’s schon drum, die Punkte zu holen, das ist das Wichtigste."
