Die Stimmen nach dem 0:0-Remis in Münster
Die SPVGG GREUTHER FÜRTH hält im Auswärtsspiel beim SC Preußen Münster hinten die Null, schafft es aber trotz knapp 70% Ballbesitz auch nicht, vorne einen Treffer zu erzwingen. Die Stimmen nach dem 0:0-Unentschieden:
Heiko Vogel: "Ich bin nicht zufrieden mit dem Spiel, ich bin aber zufrieden mit dem Punkt, den wir dann mitnehme. Weil es ein Spiel war, das wir nicht gewinnen konnten und dann muss man schauen, dass wir es nicht verlieren. Von daher war das ein Fortschritt zum Spiel in Karlsruhe. Die erste Halbzeit lief so, wie wir es erwartet haben. Gegen einen tief stehenden Gegner hatten wir sehr viel Ballbesitz, wo wir sehr geduldig sein mussten, haben aber auch für kaum Gefahr gesorgt, weil wir uns suboptimal verhalten haben. Das haben wir in der Halbzeit auch angesprochen, aber dann gings erstmal nahtlos so weiter, da war mein Puls dann extrem hoch. Ich fand sogar, dass Preußen in der zweiten Halbzeit gefährlicher war. Wir haben es heute nicht verdient, mit drei Punkten nach Hause zu fahren. Die Gründe bespreche ich aber nicht hier, sondern mit meiner Mannschaft."
Alois Schwartz: "Ich bin auch nicht zufrieden. Letztendlich haben wir es schon gut gemacht. Fürth hat eine gute Qualität in der Offensive, wir haben aber nicht viel zugelassen. Der Ball war nach eigenen Ballgewinnen schnell wieder weg. Das 0:0 zur Pause war okay. In der zweiten Halbzeit haben wir es ein bisschen besser gemacht, waren etwas aktiver, das war etwas besser. Die Möglichkeiten waren da, um das Tor zu machen, es war ein Déjà-vu vom Kiel-Spiel. Jetzt haben wir 180 Minuten hinten und vorne die Null, nur zwei Punkte, das ist ein bisschen zu wenig. Aber die Einstellung hat gepasst, wir hatten eine kämpfende Mannschaft auf dem Platz. Mit etwas mehr Ruhe kannst du das entscheidende Ding machen."
Müssen mit dem 0:0 leben.
Felix Klaus: "Es war ein Fifty-Fifty-Spiel. Ich denke, der Punkt geht in Ordnung. Beide haben ein paar Chancen gehabt, aber nichts Zwingendes. Deswegen müssen wir mit dem 0:0 heute leben. Vielleicht war die tabellarische Situation etwas in den Köpfen drin, weshalb es abtastend war. Münster hat uns den Ball gegeben in der ersten Halbzeit und stand tief mit einer Fünferkette und zwei Sechsern davor, wir sind nicht so richtig durchgekommen. Wir hatten eigentlich viel Ballbesitz, das hat sich recht sicher angefühlt, aber wir hatten einfache Ballverluste, der letzte Pass kam nicht an und die Kreativität im letzten Drittel hat gefehlt. Dann schießt du kein Tor. Dennoch haben wir einen Punkt geholt, der am Ende wichtig werden kann."
