"Darfst keine vier Gegentore kassieren"

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Stimmen zur 2:4-Niederlage in Darmstadt

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Nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung muss sich die SPVGG GREUTHER FÜRTH am Samstagabend dem SV Darmstadt 98 auswärts geschlagen geben. Die Stimmen zum Spiel.

Thomas Kleine: "Glückwunsch Florian zu den drei Punkten in einem sehr intensiven Spiel. Wir sind schwer ins Spiel reingekommen und mit dem ersten Schuss gegen uns zurückgelegen. Dann hat die Mannschaft Ruhe bewahrt. Wir sind bei uns geblieben, haben ein sehr gutes Spiel gemacht und sind verdient mit 1:1 in die Halbzeit gegangen, um das Spiel dann mit einer sehr guten Aktion ganz zu drehen. Wenn du auswärts 2:1 bei einem sehr gefestigten Gegner führst, musst du alles dafür geben, um mit Punkten nach Hause zu fahren. Dann kriegst du zwei Gegentreffer nach Standards. Wenn du punkten willst, darfst du keine vier Gegentore kassieren und keine zwei nach Standards. Da haben wir die Räume zu groß gemacht. Dementsprechend steht jetzt ein 2:4 und eine sehr enttäuschte Mannschaft, die sich nicht belohnt hat. Ich bin kein Freund davon, die Schuld woanders zu suchen. Trotzdem muss ich sagen, dass das 2:2 ein klares Abseitstor ist. Und das ist dann schon eine spielentscheidende Szene."

Florian Kohfeldt: "Danke für die Glückwünsche. Ich kann sehr nachvollziehen, dass die Szene zum 2:2 diskutiert wird. Ich will von hinten anfangen, weil es manchmal als selbstverständlich erachtet wird, dass wir so spielen wie in der letzten halben Stunde - das ist es nicht. Die letzte halbe Stunde von uns war top. Die ersten 60 Minuten haben aber auch mit Fürth zu tun, die in den ersten 60 Minuten eine richtig gute Mannschaft waren, uns richtig gut zugestellt haben. Fürth war erstmal sehr unangenehm. Die letzten 30 waren wir dann richtig gut. Ich glaube, dass der Sieg schon in Ordnung geht, aber es war ein Spiel gegen einen sehr gut eingestellten Gegner. Ich bin mir absolut sicher, dass wenn sie diesen Weg weitergehen werden, erfolgreich sein werden."

Noel Futkeu: "Ehrlich gesagt sind mir meine beiden Tore heute egal. Vielmehr ärgert es mich, dass wir 2:4 verloren haben. Wir wussten, was auf uns zukommt. Bis zum 2:1 haben wir wirklich gut gespielt. Man hatte das Gefühl, wir können heute etwas mitnehmen. Danach sind wir aber wieder in alte Muster verfallen. Da haben wir nicht gut verteidigt und dann wird das in dieser Liga einfach bestraft."