"Das dulde ich nicht"

Artikel teilen

Die Stimmen zum Spiel

Logo Spielvereinigung

Nach dem 0:2 der SPVGG GREUTHER FÜRTH bei der SG Dynamo Dresden: die Stimmen der beiden Cheftrainer und Kleeblatt-Kapitän Branimir Hrgota zur Partie.

Heiko Vogel: "Ich bin sehr wütend, ich muss etwas aufpassen in der Wortwahl. Mir tut es sehr leid für unsere Fans, das ist für mich nicht selbstverständlich, dass wir hier von 1000 Fans unterstützt werden, die uns während des Spiels supporten und dann geht man mit null Punkten heim und hat nicht das Gefühl, dass wir alles so investiert haben, wie es im Abstiegskampf verlangt wird. Das wird klar aufgearbeitet. Wir werden die Zügel anziehen, es wird ein anderer Wind wehen, als es bisher der Fall war. Ich glaube, dass das notwendig ist. Glückwunsch an Thomas und seine Mannschaft. Grundsätzlich glaube ich, dass es in Ordnung geht. Wir fressen wieder ein Standard-Gegentor. Dann liegt man wieder 0:1 hinten, nimmt sich etwas vor für die zweite Halbzeit und kriegt dann relativ schnell das 0:2. Wir gemeinsam haben dann nicht das bewegt, was man bewegen muss, um einen Rückstand auszugleichen. Das war in den ersten Spielen anders und das dulde ich nicht."

Thomas Stamm: "Wir sind gut reingekommen, waren zwar noch etwas behäbig in der Startphase, aber sind immer besser reingekommen. Wir belohnen uns dann zum Glück, haben bis dahin wenig zugelassen und hatten viel Kontrolle in der Defensive. Es war gut, dass wir dann nachlegen konnten, ein guter Zeitpunkt. Wir haben dann die Möglichkeit, den Sack komplett zuzumachen. Hintenraus gab es den einen oder anderen langen Ball, wo wir es ein bisschen klarer wegverteidigen müssen. So kommt es noch zu dem Pfostentreffer. Über die 90 Minuten ist der Sieg aber verdient."

Wir müssen dreckiger spielen.

Branimir Hrgota: "Diese Niederlage bedeutet, dass wir noch mehr investieren müssen, wir alle als Mannschaft. Die ersten 20 Minuten waren ganz okay, dann bekommen wir das Gegentor nach einem Standard, wo wir die ganze Zeit daran gearbeitet haben, dass das nicht passiert. Das spielt Dresden dann natürlich in die Karten. Wir versuchen danach mehr zu machen, mehr zu attackieren. In der zweiten Halbzeit bekommen wir ziemlich früh das zweite Gegentor. Das killt dann natürlich. Dresden hatte jetzt nicht so viele Chancen, aber sie nutzen sie eiskalt und das müssen wir auch. Dass es ein harter Kampf wird, das war klar, und so müssen wir es auch angehen. Wir müssen insgesamt einfach dreckiger spielen. Klar fühlt sich das nicht gut an, aber jetzt haben wir gar nichts mehr zu verlieren, wir müssen kämpfen und alles reinwerfen, um aus dem Loch rauszukommen, durch harte Arbeit."