Fürth gastiert beim VfL Bochum
Zum zweiten Mal in der noch sehr jungen Spielzeit trifft die SPVGG GREUTHER FÜRTH auf den VfL Bochum. Im August unterlag das Kleeblatt dem VfL zuhause im DFB-Pokal trotz großer Spieldominanz unglücklich. Jetzt gehts am fünften Spieltag der 2. Bundesliga nach Bochum. Anpfiff ist am Samstag um 13:00 Uhr.
Während auf Fürther Seite 22 Torschüsse, 65% Ballbesitz und 54% gewonnene Zweikämpfe standen, zog dennoch der sehr tief verteidigende VfL in die nächste Pokal-Runde ein. Im ersten Aufeinandertreffen in der Liga erwartet Kleeblatt-Coach Heiko Vogel aber ein anderes Spiel: „Ich glaube, dass die Bochumer zuhause anders zu Werke gehen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie wesentlich vehementer angreifen und uns im Ballbesitz sehr früh versuchen werden, zu stören.“
Anders zu Werke gehen.
Für die Spielvereinigung könnte sich dadurch „mehr Platz hinter der letzten Kette“ ergeben, was der Fürther Coach „auch mal angenehm“ finden würde, "weil es viele Dinge vereinfacht, um Torgefahr auszustrahlen.“ Über fehlende Offensivaktionen konnte man sich beim Kleeblatt bislang in keinem Spiel beschweren, allerdings fordert Vogel noch mehr Zwingendes in Richtung des gegnerischen Tores: „Es geht um Vehemenz. Es fehlt so ein bisschen die Gier und der letzte Prozentpunkt, der dann das Zünglein an der Waage ist.“
Da liegt der Unterschied. Da müssen wir draufpacken.
Und auf der anderen Seite noch mehr den letzten Willen, das eigene Tor zu verteidigen: „Ich lobe die Mannschaft für die Auftritte über 90 Minuten, aber es gibt in den 90 Minuten einen Strafraum auf der einen und anderen Seite, und da liegt der Unterschied. Da müssen wir draufpacken. Da geht es um taktische und technische Details, aber auch um Galligkeit. Ich muss mit aller Vehemenz und Galligkeit zu Null spielen wollen.“
Das zeigt, dass jeder in die Mannschaft will.
Da kann das Kleeblatt davon profitieren, dass sich Vogels Team auf dem Trainingsplatz um die Startelfplätze duellieren. Er berichtet: „Die Jungs machen es mir sehr schwer, weil guter Zug, hohe Qualität im Training ist. Aber ich sehe das als Luxus an, weil das zeigt, dass wir eine intakte Trainingsgruppe haben und jeder zeigt, dass er in die Mannschaft will.“

Hoffnung bei Appelkamp
Ob es dafür bei Shinta Appelkamp reicht, bleibt noch zu hoffen. Letztes Wochenende musste er wegen muskulärer Probleme passen. Sicher fehlen werden weiterhin der an der Schulter operierte Maxim Dal sowie Benjamin Zank, der in dieser Woche wieder erste Übungen mit Ball am Fuß auf dem Trainingsplatz absolvieren konnte.

