Der 1. FC Nürnberg im Kleeblatt-Check
Zum ersten Heimspiel der SPVGG GREUTHER FÜRTH in der neuen Saison ist direkt der 1. FC Nürnberg zu Gast. Die 277. Auflage des legendären Frankenderbys findet am Samstag, 15. August (13.00 Uhr), im Sportpark Ronhof I Thomas Sommer statt. Die Infos zum kommenden Gegner gibt’s hier im Kleeblatt-Check:
BLICK AUFS PERSONAL:
Beim 1. FC Nürnberg hat sich personell im Sommer ein bisschen was getan. Mehrere Spieler haben den Club verlassen, darunter auch das Stamm-Innenverteidiger-Duo Luka Lochoshvili (1. FC Köln) und Fabio Gruber (FSV Mainz 05) sowie der ausgeliehene Berkay Yilmaz (SC Freiburg). Auffangen sollen diese Abgänge Fynn Otto (SC Verl), Alexios Kalogeropoulos (Olympiakos Piräus), Mikayil Faye (Stade Rennes), Rayan Ghrieb (1. FC Magdeburg), Sigurd Haugen (TSV 1860 München), Giannis Masouras (Omonia Nikosia), Can Moustfa (Energie Cottbus) und Andrea Ceresoli (Atalanta Bergamo).
VORBEREITUNG UND SAISONAUFTAKT:
Auf die positive Testspielbilanz in der Vorbereitung (4 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage) ließ Nürnberg einen 3:0-Auftaktsieg gegen Dynamo Dresden folgen.
SPIELER IM FOKUS: MOHAMED ALI ZOMA
Mohamed Ali Zoma schoss sich am ersten Spieltag ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Beim Auftaktspiel gegen Dresden erzielte der Italiener alle drei Nürnberger Treffer. Der 22-Jährige, der im Sommer 2025 aus der dritten italienischen Liga zum FCN wechselte, bewies seine Treffsicherheit bereits in der vergangenen Saison mit 14 Toren in 29 Ligaspielen.
Kleeblatt-Coach Heiko Vogel weiß natürlich um die Qualitäten des Italieners, die er so in Schach halten möchte: „Das Gute ist, dass Zoma nicht nur gegen einen Spieler spielt, sondern gegen uns als Mannschaft. Wir wissen, was mit ihm auf uns zukommt, wir verteidigen es als Mannschaft, nicht als einzelner Spieler."

STIMME ZUM SPIEL:
Nürnbergs Trainer Miroslav Klose äußerte sich vor dem Spiel so: „Ich erwarte eindeutig ein ausgeglichenes Spiel, wo viele Kleinigkeiten entscheiden werden, weil zwei gute Mannschaften aufeinander treffen." Der 48-Jährige hob außerdem den speziellen Charakter des prestigeträchtigen Duells hervor: „Das hat nochmal eigene Gesetze."
