"Freue mich für meine Jungs und unsere Fans"

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Stimmen zum Auswärtssieg in Kiel

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH fährt einen wichtigen 2:1-Auswärtserfolg bei Holstein Kiel ein. Die Stimmen zur Partie.

Heiko Vogel: "Es war für mich ein langes Spiel. Unser Topscorer Felix hat signalisiert, dass er doch nicht spielen kann. Das war natürlich erstmal ein Schlag, den es zu verkraften galt und wir mussten umstellen. Dann war es ein Spiel mit viel Kampf und Leidenschaft von uns. Das spielerische Element lag bei der Heimmannschaft, die mehr Spielanteile hatte. Durch eine Willensleistung machen wir das 1:0, bekommen dann den Ausgleich. Ich habe vorher schon gesagt, dass Aiman Dardari das Spiel entscheiden wird, weil er unglaublich schwer zu verteidigen ist. Dann war es eine Abwehrschlacht, aus der wir als verdienter Sieger rausgehen, weil wir uns gegen die fußballerische Power von Kiel gestemmt haben. Ich freue mich für meine Jungs, dass sie sich mit drei Punkten belohnt haben. In Ballbesitzphasen muss es noch besser gehen, denn solche Spiele kosten viel Substanz. Es freut mich auch für die Fans, weil wir uns gemeinsam viel vorgenommen haben. Es geht nicht alleine."

Marcel Rapp: "Glückwunsch, Heiko und Fürth. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht viel zugelassen, hatten viel den Ball, haben aber die Tiefe nicht so bedroht wie vorgehabt. Wir schenken dem Gegner zwei Tore. Nach dem ersten Gegentreffer haben wir die beste Phase im Spiel, mehr Zug zum Tor und machen den Ausgleich – schenken dem Gegner aber wieder ein Tor. Wir versuchen dann noch alles, haben aber nicht die Kreativität, haben schlechte Lösungen gefunden und es heute versäumt, einen großen Schritt zu gehen."

Man hat diesen Kampf gesehen, den wir alle reingebracht haben.

Aaron Keller: "Wir wollen zeigen, dass wir in jedem Spiel alles reinwerfen und kämpfen bis zum Ende. Weil das die Basis für unsere Spiele sein muss. Das haben wir heute gut hinbekommen und haben uns in der zweiten Halbzeit auch belohnt. Der Ball war ein bisschen zu weit, aber ich weiß, dass ich schnell bin, und habe gedacht, ich komme vielleicht noch ran. Dann hat sich der Verteidiger ein bisschen verschätzt und ich hab das ausgenutzt. Vor dem Tor habe ich zuerst gedacht, ich leg quer, aber dann war die kurze Ecke auf. Ich habe gesehen, dass alle denken, dass ich rüber spiele und dann hab ich sie überrascht. Das Gegentor war ein bisschen doof, das können wir besser verteidigen. Ich glaube, wir haben uns von dem Gegentor aber nicht beeinflussen lassen, wir haben danach gleich weitergemacht und das Spiel dann noch gezogen. Ich persönlich konnte am Ende gar nicht mehr, es war eine sehr lange Nachspielzeit. Aber da hat man diesen Kampf gesehen, den wir alle reingebracht haben, auch die die eingewechselt worden sind. Deshalb können wir stolz auf uns sein."