Die Stimmen zum Spiel
Die Stimmen nach der 0:1-Niederlage der SPVGG GREUTHER FÜRTH beim 1. FC Kaiserslautern.
Heiko Vogel: "Erstmal gratuliere ich zum 1:0 Sieg, das sind drei Punkte. Und dann fehlen mir die richtigen Worte. Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, es ist für mich nicht selbstverständlich, dass wir hier auf den Betzenberg kommen und da mit 65 Prozent Ballbesitz ein sehr dominantes Spiel absolvieren. Wir haben dann auch die ersten Chancen, die man nutzen muss, deswegen dürfen wir da auch nicht jammern. Die Chance war da. Dann kam der Eckball, was keine Chance war und die fällt dann hinten rein, das ist dann manchmal so. Ich glaube, wir haben uns dann auch nicht beeindruckt gezeigt und genauso weiter gemacht. Wir haben uns viel aus dem Spiel kreiert, was ich sehr gut fand, da ging vieles auf. Dann machen wir in der zweiten Halbzeit da weiter, wo wir aufgehört haben, machen das 1:1. Was soll ich da sagen. Ich kann nur den Kopf schütteln. Nicht weil es heute gegen unsere Mannschaft ging, muss man fairerweise sagen, und es geht auch überhaupt nicht gegen den Schiedsrichter, der heute auf dem Platz stand. Ich glaube sie haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben 1:0 verloren, ein gutes Spiel gemacht, aber trotzdem verloren, schade."
Torsten Lieberknecht: "Danke für die Glückwünsche. Wir haben vor dem Spiel über den Gegner gesprochen, dass man den Gegner nicht am Tabellenstand misst und wenn ich Fürth in den letzten Spielen gesehen habe, da steckt viel Selbstvertrauen und Mut drin. Eine Mannschaft so wieder zurückzuholen, Heiko du mit deinem Trainerteam. Sie hatten zuletzt unglückliche Ergebnisse erzielt, da war mich heute klar, dass wir einen Gegner hier haben, den wir respektieren, weil er stark ist und was kann und weil sie die Fähigkeit haben, in dieser Liga zu bleiben. Deswegen wünsche ich dir, Heiko, alles Gute, dass ihr in der Liga bleibt, das Zeug dazu habt ihr, das hat man heute gesehen. Für uns war es ein Arbeitssieg. Die Jungs haben es mental gut gemacht, auch wenn ab und zu Angst dabei war. Aber wer so einem Druck standhält wie meine Mannschaft, der kriegt von mir ein Lob. Wir haben es uns selbst auch schwer gemacht. So ist es dann wie so oft bei einem 1:0-Vorsprung, dass du den über die Zeit retten musst. Das haben wir gemacht."
Das ist typisch.
Branimir Hrgota: "Ich bin sauer, weil wir haben ein Tor geschossen haben und dann hatte der Videoschiedsrichter eine Idee. Der Schiedsrichter sagt, er pfeift ein klares Foul, aber ob das eine klare Fehlentscheidung ist, sodass der Videoschiedsrichter eingreifen muss, das glaube ich nicht. Nach meiner Wahrnehmung finde ich nicht, dass er da eingreifen muss, weil der Schiedsrichter eine klare Sicht auf die Situation hatte. Wir wussten, dass sie vorne Druck machen werden, wir haben es gut geschafft, sie dann hinten in Eins-gegen-Eins-Duelle zu stellen. Leider haben wir uns nicht so gut belohnt, dass wir zumindest mit einem Punkt hier weggehen. Das ist typisch, wenn du unten stehst, dass man dann auch die Chancen, die man hat, nicht nutzt, ich hatte noch einen Lattentreffer – sehr, sehr bitter. Dass du dann so ein Gegentor bekommst und dir dann so ein Kracher, den Paul macht, weggenommen wird, ist irgendwie typisch. Wir haben trotzdem ein ordentliches Spiel gemacht, haben defensiv gut verteidigt, das müssen wir positiv mitnehmen. Aber leider haben wir keine Punkte dabei. Wir müssen weiter so spielen und wenn wir weiter so spielen, muss sich das irgendwie drehen. Man muss die Fans verstehen und sie verstehen uns auch, weil man sieht, dass wir es versuchen und kämpfen. Es ist für sie deshalb sehr bitter, weil sie lieben unseren Verein über alles, wir können nur gemeinsam da raus und die Fans machen es überragend."
