1. FC Magdeburg im Kleeblatt-Check
Am Sonntag ist die SPVGG GREUTHER FÜRTH in der Avnet Arena in Magdeburg zu Gast. Anstoß der Partie gegen den 1. FCM ist um 13.30 Uhr. Der Kleeblatt-Check liefert Euch alle wichtigen Infos zum Bundesliga-Absteiger.
Formcheck:
Ein Sieg aus drei Spielen: Magdeburgs Saisonstart verläuft bislang durchwachsen. Nach dem Trainerwechsel von Christian Titz zu Markus Fiedler und einem guten fünften Platz in der Vorsaison steht der FCM aktuell bei nur erst drei Punkten. Zum Auftakt gab es ein 0:1 gegen Braunschweig, ehe im Elb-Clasico gegen Dresden der erste Sieg gelang. Auch im DFB-Pokal zog Magdeburg gegen Saarbrücken in Runde zwei ein. Am dritten Spieltag folgte jedoch ein Rückschlag beim 1:3 in Hannover.
Lücken in der Defensive: In der laufenden Saison zeigt sich die Defensive des 1. FC Magdeburg bislang anfällig. 57 gegnerische Torschüsse an den ersten drei Spieltagen, so viele wie bei keinem anderen Team, mussten Torhüter Dominik Reimann und seine Hintermannschaft bereits abwehren. Die Qualität der gegnerischen Chancen, also der xGoals-Wert gegen den FCM, war mit 7,27 ebenfalls so hoch wie bei keiner anderen Mannschaft.
3 Fakten:
Zu Hause ungeschlagen: In der heimischen Avnet Arena blieb man in allen bisherigen Begegnungen mit dem Kleeblatt ungeschlagen. Aus den vier Heimspielen gegen die Franken resultierten zwei Siege und zwei Unentschieden. Der letzte Sieg liegt allerdings schon lange zurück: 2:1 im September 2022.
Effektiv aber nicht effizient: Der 1. FC Magdeburg zeigt sich spielstark in der Offensive und befindet sich mit sechs erspielten Großchancen aktuell auf dem dritten Platz dieser Statistik. Die Effizienz vor dem Tor lässt allerdings bislang zu wünschen übrig: Fünf der sechs Großchancen wurden vergeben. Außerdem findet derzeit nur jeder 15. Torschuss der Magdeburger den Weg über die Linie.
Gefährlich bei Standards: Von den bislang drei erzielten Treffern des 1. FC Magdeburg stammen zwei aus Standardsituationen. Besonders bei Ecken strahlt das Team von Markus Fiedler große Gefahr aus. In der entsprechenden Statistik belegt Magdeburg aktuell den zweiten Platz – lediglich Arminia Bielefeld ist bei Standards noch erfolgreicher.
Schon gewusst?

Die letzten vier Begegnungen zwischen dem 1. FC Magdeburg und der SPVGG GREUTHER FÜRTH endeten allesamt ohne Sieger. Seit Dezember 2023 trennten sich beide Teams jeweils unentschieden. Das letzte Spiel mit einem anderen Ausgang liegt bereits etwas zurück: Im März 2023 setzte sich das Kleeblatt im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer mit 3:0 durch.
Spieler im Fokus: Jean Hugonet
Der 25-jährige Innenverteidiger hat sich seit seinem Wechsel im Sommer 2023 als unverzichtbare Stütze im Abwehrverbund des 1. FC Magdeburg etabliert. Seitdem stand der Franzose, der bei Paris FC ausgebildet wurde, in 49 Pflichtspielen für Magdeburg auf dem Platz, erzielte dabei fünf Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Auch in der aktuellen Saison hat er bereits getroffen: Am zweiten Spieltag schoss er das erste Tor gegen Dynamo Dresden.
In der laufenden Spielzeit absolvierte er alle drei Pflichtspiele über die volle Distanz und legte dabei insgesamt 33,17 Kilometer zurück. Außerdem zählt er mit einer gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 33,74 km/h zu den schnellsten Spielern im Team.

Stimmen zum Spiel:
Markus Fiedler, der Cheftrainer der Magdeburger, vor der Partie: „Wir haben eine konzentrierte Trainingswoche absolviert und wollen uns das zurückholen, was wir zuletzt unglücklich liegen lassen haben. Wir möchten den ersten Heimdreier einfahren.“
Personal:
Der 1. FC Magdeburg muss am Sonntag sicher auf drei Spieler verzichten: Lubambo Musonda, Samuel Loric und Kandet Diawara. Herbert Bockhorn, Tarek Chahed und Daniel Heber sind für die Partie gegen das Kleeblatt noch fraglich.
Zudem hat der Verein unter der Woche einen Abgang vermeldet: Martijn Kaars, bester Torschütze der Magdeburger, wechselte in die Hansestadt zum FC St. Pauli.