Stimmen zum 2:0-Heimsieg gegen Braunschweig
Die SPVGG GREUTHER FÜRTH gewinnt mit 2:0 (1:0) gegen Eintracht Braunschweig. Hier gibt's die Stimmen zum ersten Heimsieg der Saison.
Heiko Vogel: „Wir wussten, dass es kein leichtes Spiel wird – auch für den Kopf nicht. Wir sind denkbar schlecht gestartet. Man hat gesehen, dass die Eintracht eine Mannschaft mit sehr guten Anlagen ist. Wir haben gewonnen, weil wir uns reingebissen haben. Wir haben eine Facette gezeigt, die wir bislang noch nicht zeigen mussten oder konnten. Das zu Null freut mich besonders. Wir haben Gier und Galligkeit auf dem ganzen Platz gezeigt, in beiden Strafräumen. Das erste Tor war schon das Eintrittsgeld wert, beim zweiten habe ich vorher schon abgedreht zum Jubeln, weil ich wusste, dass Felix den macht. Es war definitiv nicht unser bestes Spiel, ich fand die Leistung gegen die Hertha viel ansehnlicher. Der Gegner hat uns gefordert, aber wir haben gezeigt, was es braucht, um das Spiel zu ziehen. Der Sieg freut mich für die Mannschaft und unsere Fans, die uns tatkräftig unterstützt haben. So zieht man gemeinsam so ein Spiel.“
Lars Kornetka: "Ich bin nach dem Spielverlauf extrem enttäuscht, dass wir mit nix hier nach Hause fahren müssen. Wie wir ins Spiel gekommen sind, war gut. Wir hatten unsere Momente. Wir wussten, worauf wir uns vorbereiten müssen, nämlich auf viele Umschaltmomente, viele lange Bälle, dass wir aber auch Momente finden werden, um durch die Ordnung von Fürth durchzuspielen, das ist uns auch immer wieder gelungen. Es war so ein 50-50-Spiel. Am Ende kriegen wir ein Tor durch eine Situation, die, wie ich finde, nicht so brenzlig war. Den Ball in die Box müssen wir besser verteidigen, der Gegner ist auch mit dem Rücken zum Tor. Wir haben versucht, bei uns zu bleiben, wieder in die Zweikämpfe reinzukommen. In der zweiten Halbzeit probieren wir natürlich alles. Wir haben total viel Momente gehabt, wo wir in der gegnerischen Box waren. Ich muss den Hut ziehen vor der Art und Weise, wie Fürth das verteidigt hat, da kam immer noch ein Fuß davor. Trotzdem haben wir normalerweise die Qualität, das dann besser auszuspielen. Dann bekommen wir den Konter, der vorher zu stoppen gewesen wäre. Klaus macht vor, wie man in der Box agiert, der schießt den Ball unters Dach."

Die Defensive hat heute ein Wahnsinnsspiel gemacht.
Felix Klaus: "Dieses Jahr läuft's irgendwie rein bei mir. Ich konnte meiner Mannschaft heute perfekt helfen und es haben alle ein super Spiel gemacht heute. Ich nehme mir nur vor, die Spiele mit meiner Mannschaft zu gewinnen. Ob ich dann treffe oder nicht, das ist wirklich egal. Die drei Punkte zählen, zu Null zählt. Die Defensive hat heute ein Wahnsinnsspiel gemacht, die Kette hinten zusammen mit unseren Sechsern. Auch deswegen gewinnen wir, glaube ich, verdient. Dieser Dreier heute war unglaublich wichtig."
Die Mentalität und den Fight-Spirit haben wir heute wieder gezeigt.
Sacha Bansé: "Der Coach hat uns in der Halbzeit gesagt, dass wir zu Null spielen sollen und alles reinhauen sollen. Das haben wir geschafft, das ist das Wichtigste. Letzte Woche haben wir gegen Hertha ein gutes Spiel gemacht, die Mentalität und den Fight-Spirit haben wir heute wieder gezeigt und uns mit zwei Toren auch belohnt. Das ist gut. Der Heimsieg fühlt sich sehr gut an. Die Fans haben sich das auch verdient. Heute ist ein guter Tag."
Wir haben uns heute einfach mal belohnt.
Ole Pohlmann: „Der erste Heimsieg tut sehr gut. Wir haben schon viele gute Leistungen gezeigt, auch hier, umso schöner ist es, dass wir es heute geschafft haben. Wir haben uns heute einfach mal belohnt, haben versucht, die Spielfreude der letzten Wochen mitzunehmen und die Tore damit dann auch zu erzwingen. Beim zweiten dachte ich, der geht nicht rein, umso schöner, dass er dann reingegangen ist. Was zeichnet den Kapitän aus? Super Fußballer, super Mensch. Der reißt uns alle mit. Letzte Woche gegen Hertha, als wir unglücklich verloren haben, weil wir ein top Spiel gemacht haben, hat er uns zusammengerufen und hat gesagt, wir müssen so weitermachen. Das Vertrauen, das er der Mannschaft gibt, tut gut.“
