Der KSC im Kleeblatt-Check
Die SPVGG GREUTHER FÜRTH gastiert am Freitag beim Karlsruher SC. Anstoß der Partie ist um 18.30 Uhr im BBBank Wildpark. Der Kleeblatt-Check liefert Euch alle wichtigen Infos zu den Karlsruhern.
Formcheck:
Tabellenplatz: 8
Punktezahl: 34
Torverhältnis: 40:50
Die letzten fünf Liga-Spiele: 1:5 gegen Nürnberg (N), 3:1 gegen Kiel (S), 3:1 gegen Magdeburg (S), 3:3 gegen Dresden (U), 0:3 gegen Kaiserslautern (N)
3 Fakten:
Gute Performer: Karlsruhe erzielte diese Saison überdurchschnittliche 40 Tore. Gemessen am xGoals-Wert haben sie damit mehr Tore erzielt als zu erwarten waren.
Erfolgreich bei Konterangriffen: Die Blau-Weißen erzielten bislang sieben Kontertore, einzig Kaiserslautern ist ihnen in dieser Kategorie überlegen.
Viele Ballverluste mit Folgen: Die Karlsruher kassierten 15 Gegentore nach einem Ballverlust im Spielverlauf und somit die meisten im Ligabetrieb.
Schon gewusst?
„Treff‘ ma uns am Nackte Mann!“ – Diese Aussage sorgt bei Außenstehenden möglicherweise für Verwirrung, ist aber für alle Blau-Weißen keine ungewöhnliche Aussage. Der „Nackte Mann“ ist eine Steinstatue und wurde in den 1950er Jahren erbaut und steht nach einer viereinhalb Jahre langen Schönheitskur seit März 2024 wieder vor dem Stadion. Dort fungiert der "Nackte Mann" als Treffpunkt für viele KSC-Fans.
Spieler im Fokus: Marvin Wanitzek
Marvin Wanitzek wurde bei der TSG Hoffenheim und dem FC-Astoria Walldorf ausgebildet. Im Sommer 2017 wechselte er dann vom VfB Stuttgart II zum Karlsruher SC und ist mittlerweile in seiner neunten Spielzeit beim KSC. Der 32-Jährige ist absoluter Leistungsträger und fehlte in der laufenden Zweitliga-Saison keine Sekunde.

Der zentrale Mittelfeldspieler traf im Ligabetrieb bereits 13 Mal für die Blau-Weißen und bereitete vier Tore vor. Damit ist Wanitzek der beste Scorer des Klubs aus der Fächerstadt. Besonders treffsicher ist der Kapitän vom Elfmeterpunkt, denn von dort aus netzte er den Ball bereits vier Mal ein und damit am zweithäufigsten in der 2. Bundesliga.
Stimme zum Spiel:
KSC-Coach Christian Eichner vor der Partie gegen das Kleeblatt: "Sie haben eine schwere Vorrunde gehabt und dann beim Personal nachgelegt, gute Transfers getätigt, die auch stimmig sind. Hrgota kann dich zu jeder Tages- und Nachtzeit schattig aussehen lassen. Mit Futkeu zusammen, das sind ganz spannende Spieler vorne, die dich vor Probleme stellen können. Es ist eine Mannschaft, die uns morgen alles abverlangen wird und die den Abstand verkürzen will. Das Ziel bei uns muss sein, das Heimspiel zu gewinnen, um einen großen Schritt in Richtung der ominösen Zahl zu machen."
Personal:
Eichner muss am Freitag auf folgende drei Spieler verzichten: Marcel Beifus (Knie-Op), Eymen Laghrissi (Schulterverletzung) und David Herold (Gelbsperre).
