"Mega stolz auf meine Mannschaft"

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Stimmen zum Remis in Hamburg

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH holt zum Saisonauftakt einen Punkt auswärts am Millerntor. Felix Klaus erzielt den Ausgleich zum 1:1-Endstand gegen den FC St. Pauli. Die Stimmen.

Heiko Vogel: "Ich glaube, dass es eine gerechte Punkteteilung war. Es war ein sehr gutes Spiel, da gehören zwei Mannschaften dazu. Die beiden Mannschaften haben heute guten Fußball gespielt. Es gab bei beiden Teams große personelle Umbrüche, weshalb ich durchaus etwas erstaunt war, was ich gesehen habe. Es waren viele gelungene Aktionen bei uns dabei. Ich bin mega stolz auf meine Mannschaft, weil ich weiß, wo wir heute gespielt haben, ich zähle St. Pauli zu den besseren Teams der Liga. Hier herrschten perfekte Bedingungen, auch die Stimmung der Fans war fantastisch. Meine Jungs haben das sehr gut gemacht. Natürlich gab es viele Ballbesitzsituationen von Pauli, wir haben es aber gut wegverteidigt. Nach dem Gegentreffer haben wir sofort zurückgeschlagen zum 1:1. Es gab dann Situationen auf beiden Seiten, wo man das 2:1 machen kann. Wir können es kurz vor Schluss auch noch machen, aber wir bleiben demütig. Wir nehmen den Punkt und das Selbstvertrauen gerne mit und schauen auf das, was uns nächstes Wochenende erwartet."

Marcel Rapp: "Wir machen das 1:0, es ist alles in Ordnung, kriegen dann aber, um das Momentum bei uns zu behalten, zu schnell den Gegentreffer. Wir bleiben weiter dran, erspielen uns immer wieder Chancen, aber es fehlt das letzte Mü. Wir haben Abseitssituationen, bei Ricky kann es vielleicht Elfmeter geben. Die Kleinigkeit ist uns heute abgegangen. Zur Wahrheit gehört auch, dass der Gegner Chancen hatte. Unser Makel heute ist, dass wir zu viele Konter gekriegt haben. Aber grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Wir wollten 90 Minuten nach vorne spielen, sind drangeblieben, und auf dem richtigen Weg. Aber das Ergebnis war nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben."

Wir sind ein verschworener Haufen.

Felix Klaus: "Ich glaube, vorher hätten wir gesagt, ein Punkt hier zum Start ist überragend. Aber gerade ich muss heute zwei Tore machen, vielleicht ist es dann einfacher, wenn wir in Führung gehen. Zum Glück habe ich dann noch einen gemacht, sonst hätte ich schlecht geschlafen. Es war maximal dumm, direkt nach der Halbzeit dieses Gegentor nach der Ecke zu fressen, das darf uns so nicht passieren. Aber unser tiefer Block hat sehr gut funktioniert und wir können heute zufrieden nach Hause fahren. Ich denke, heute hat man gesehen, was wir imstande sind zu leisten. Wir sind als Team eng zusammen gewachsen, wir sind wirklich ein verschworener Haufen dieses Jahr und das hat man heute schon gesehen. Und wenn wir ins Fußballspielen kommen, macht es wirklich Spaß. Ich glaube, dass wir für viele Gegner unangenehm werden. Ich bin stolz, Kapitän dieser Mannschaft heute gewesen zu sein. Wir haben vor dem Spiel gesagt, wir wollen alles reinwerfen und als Einheit auftreten. Darüber muss das Kleeblatt wieder kommen und die Fans haben auch gesagt, dass sie heute extrem stolz sind, weil wir wirklich gekämpft haben und genau das wollten wir uns diese Saison auf die Fahne schreiben."

Es hat viel Spaß gemacht mit den Jungs.

Florian Hellstern: "Ja klar, hat Spaß gemacht vor den Zuschauern. Es war ein gutes Spiel. Es hat viel Spaß gemacht mit den Jungs hier in Hamburg, vor den vielen Fans, viel besser hätte es nicht laufen können, außer natürlich wenn wir drei Punkte mitnehmen. In den nächsten Wochen und Monaten möchte ich mich noch weiterentwickeln, alles geben, der Mannschaft helfen und die Saison hier beim Kleeblatt so gut wie möglich nutzen. Ich habe ein gutes Umfeld, das mich gut auf dem Boden hält. Ich will einfach ganz normal mit den Jungs Fußball spielen."