Stimmen zum 277. Frankenderby
Die SPVGG GREUTHER FÜRTH verliert das 277. Frankenderby mit 2:4 (2:2). Die Stimmen zum Spiel.
Heiko Vogel: „Viele Kleinigkeiten haben heute den Ausschlag gegeben. Wenn man die Daten sieht, kann Nürnberg glücklich sein, das Spiel gewonnen zu haben. Dennoch muss ich meiner Mannschaft einen Vorwurf machen. Wenn ich ein Spiel gewinnen will, muss ich vehementer verteidigen, heute haben wir dem Gegner die Tore geschenkt und das ist immer schlecht. Das können wir uns in der Liga nicht erlauben. Wir müssen das 2:2 vor der Pause besser verteidigen. Heute haben wir die Tore hergeschenkt, das ist das, was mich am meisten ärgert. Insbesondere für unsere Fans, die uns wieder grandios unterstützt haben. Wir haben phasenweise guten Fußball gespielt, das macht Mut. Aber wir werden das, was schlecht gelaufen ist, aufarbeiten.“
Miroslav Klose: „Es war ein typisches Derby mit vielen Aktionen. Kleinigkeiten haben den Unterschied gemacht. Es waren zwei verschiedene Halbzeiten von meiner Mannschaft. Zunächst hat mir der Mut mit Ball gefehlt, da hätte ich sie mir in der Positionierung mutiger, offensiver erwartet. Aber hier zwei Mal zurückzukommen, zeugt von Charakter meiner Mannschaft.“
Fühlt sich eklig an.
Felix Klaus: "Wir haben in der ersten Hälfte offensiv ein gutes Spiel geliefert, haben aber auch einige Chancen zugelassen. In der zweiten Hälfte waren wir dann zu passiv, haben nicht ganz den Zugriff bekommen. Wenn ich das Tor mache, steht es 3:3, der Gedanke daran fühlt sich natürlich eklig für mich an. Wir haben uns viel vorgenommen und jetzt stehen wir mit leeren Händen da. Das ist sehr bitter und enttäuschend, die Niederlage schmerzt sehr. Aber es ist schon schön zu sehen, dass wir mit den Fans so eng zusammenstehen. Es tut so weh, weil wir unseren Fans in der ersten Halbzeit ein geiles Spiel geliefert haben und dann haben wir sie ein Stück weit hängen lassen, zumindest fühlt es sich so an."
