"No Go"

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Die Stimmen zum Spiel

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Die Stimmen nach dem 21. Spieltag zwischen der SPVGG GREUTHER FÜRTH und dem 1. FC Magdeburg (4:5).

Heiko Vogel: "Schwierig. Ich glaube, wir sind optimal ins Spiel gestartet, gehen in Führung. Es lief so, wie wir es uns vorgestellt haben. Dann kamen 20 Minuten, die ich so noch nie erlebt habe. Das tut mir leid, für alle, die im Stadion waren und uns unterstützt haben. Wir haben uns ein bisschen aufgerafft und wussten, dass wir durch Standards gegen Magdeburg effektiv werden können. In der Halbzeit habe ich gesagt, wir müssen smart All-In gehen. Uns ist es gelungen, schnell den Anschluss zu machen, der zweite Nadelstich kam dann leider nicht, obwohl in der zweiten Hälfte nur wir gespielt haben. Ich bin natürlich sauer, traurig und enttäuscht, dass wir ein Spiel in 20 Minuten so hergeschenkt haben. Wir haben für die Psyche einen Verteidiger mehr gebracht, aber wenn ich keine Zweikämpfe gewinne, wird es schwer. So haarsträubende Fehler bestraft eine Mannschaft wie Magdeburg dann. Es war ein totaler Blackout. Vier Tore gemacht, fünf bekommen, null Punkte. No Go."

Petrik Sander: "Ich glaube, es fällt uns beiden recht schwer, passende Worte zu finden. Weil ich hätte nicht gedacht, dass so ein Spektakel zu wiederholen oder zu toppen ist. Aber beide Mannschaften haben das hinbekommen. Wir sind wirklich froh und zufrieden, hier drei Punkte mitgenommen zu haben gegen einen unmittelbaren Konkurrenten. Was im Spiel zu beobachten war, war eigentlich ein klarer Fokus von uns auf unsere Abläufe, auf unsere Spielidee. Das hat dann auch dazu geführt, dass wir auf einen Gegner getroffen sind, der dann auf einmal offen war, wo fast jeder tiefe Ball zu einem eins-gegen-eins gegen den Torhüter geführt hat. Das haben sie richtig gut hingekriegt. Wir liegen dann 5:1 vorn, dann kommt so eine Phase, wo man glaubt, alles läuft safe. Dann reicht eine Aktion, um so ein ganzes Spiel ins Wanken zu bringen, da haben wir fleißig mitgeholfen. Nach dem 5:4 waren wir uns der Situation wieder bewusst. Wir haben dann vieles wegverteidigt, ohne den entscheidenden Konter zu setzen. Aber wir haben es über die Zeit gebracht."

Davon können wir uns nix kaufen.

Noel Futkeu: "Das haben wir uns selbst zuzuschreiben, weil wir in der Phase komplett geschlafen haben. Das einzig positive ist, wie wir nochmal zurückgekommen sind. Aber davon können wir uns nix kaufen. Am Ende bleiben null Punkte und das geht in unserer Situation nicht."

Die erste Halbzeit war bedenklich.

Jan Elvedi: "Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Die erste Halbzeit war bedenklich. Wir waren in den Zweikämpfen zu passiv, was uns nicht passieren darf in so einem Spiel. Ich glaube, dass wir trotz allem unsere Moral hervorheben müssen und daran müssen wir auch festhalten. Direkt nach der Halbzeit mit dem Anschlusstreffer und danach müssen wir nochmal zwingender sein, um den Ausgleich zu machen, weil wir das Spiel in der zweiten Halbzeit im Griff hatten. Am Ende in der letzten Situation hält der Torwart den Ball auf der Linie, das ist das Quäntchen Glück, das wir uns erarbeiten müssen."