"Sehr komplexes Spiel"

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Stimmen zum Remis gegen Magdeburg

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH und der 1. FC Magdeburg trennen sich am Freitagabend im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer mit 1:1 (1:1). Hier gibt's die Stimmen zum Spiel.

Heiko Vogel: "Ich glaube, dass es ein sehr komplexes Spiel war von zwei Teams, die sich taktisch auf hohem Niveau bekämpft haben. Was wir im Gegenzug zu Magdeburg nicht geschafft haben: Mit der ersten Chance in einer Halbzeit das Tor zu machen. Beim 0:1 ist es zum einen die Qualität des Gegners, der es gut macht und den Ballbesitz gut ausspielt. Zum anderen waren wir dann im entscheidenden Moment auch nicht griffig genug, haben Iyoha laufen lassen, den Raum nicht geschlossen, dann hat er es eiskalt gemacht – das ging zu einfach. Mit dem Punkt bin ich insgesamt zufrieden, aber eine kleine Träne muss ich mir verdrücken: Mit etwas Wettkampfglück hätten wir drei Punkte holen können. Jetzt geht’s in die ungewöhnlich lange Pause. Es gibt ein paar Tage frei für die Jungs - wohlverdient."

Petrik Sander: "Heute kann man es kurz halten. Ich habe ein komplett leistungsgerechtes Unentschieden gesehen. Beide Mannschaften haben versucht, das Spiel zu gewinnen. Wir hatten Phasen mit Ballkontrolle, mussten aber immer aufpassen auf die Läufe der Fürther. Dominik Reimann hat uns da im Spiel gehalten. Ob wir mit Baris Attik hier drei Punkte geholt hätten, weiß keiner hier im Raum. Wir sind zufrieden mit dem Punkt, den wir hier mitgenommen haben."

Spiel auf Augenhöhe.

Lukas Reich: „Ich denke, das war ein Spiel auf Augenhöhe. Man hofft natürlich, dass man noch irgendwie einen reinkriegt vorne, aber es hat leider nur für einen Punkt gereicht. Ich hoffe, dass wir die frühen Gegentore bald abstellen können und dass wir mal die Führung erzielen. Ein Heimsieg vor unseren Fans hätte auf jeden Fall nochmal richtig gut getan. Wir haben zwar nicht verloren, aber wenn ich die bisherigen Spiele anschaue, hätten es auch ein bisschen mehr als sechs Punkte sein können. Aber die Saison ist noch lang. Jetzt gilt es, die Länderspielpause gut zu nutzen und dann wieder voll anzugreifen.“

Natürlich hätten wir heute gerne gewonnen.

Omar Sillah: „Zufrieden sind wir nicht, wir wollten gewinnen. Wir haben gegen einen guten Gegner gespielt, der auch guten Fußball spielen kann. Deswegen war es schwer. Bei der VAR-Überprüfung war es Nervenkitzel, man hofft einfach auf das Tor – umso schöner, dass es gezählt hat. In den ersten sechs Saisonspielen haben wir es insgesamt gut gemacht, finde ich. Wir versuchen Fußball zu spielen und ich denke, das sieht man auch auf dem Platz. Aber natürlich hätten wir heute gerne gewonnen.“