"Sehr stolz auf die Mannschaft"

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Die Stimmen zu #H96SGF

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH landet einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg in Hannover. Die Stimmen zum Spiel.

Heiko Vogel: „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Die zweite Hälfte war grenzwertig für mein Herz. Aber: Wie die Mannschaft den Matchplan in der ersten Hälfte umgesetzt hat, war so, wie es in meiner Trainerkarriere vorher noch nie dagewesen war. Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. Wir haben einiges angepasst. Ich habe die Mannschaft mit ins Boot genommen, die dann entscheiden durfte, wie sie sich wohl fühlt. So wie es in der ersten Halbzeit war, haben wir uns sehr wohl gefühlt. Ich glaube, dass es eine verdiente Pausenführung für uns war. Es war klar, dass die Power, die Hannover zweifelsohne hat, immer mehr zu Drucksituationen führen wird. Wir konnten nicht mehr so gut entlasten und kriegen das Ausgleichstor, was so nicht geplant war. Da hat Prüfi (Silas Prüfrock) einen kleinen Rüffel bekommen, weil wir gesagt haben, wir spielen den ersten Abstoß lang und so lang hat er ihn dann doch nicht gespielt. Aber er hat dann ein unglaubliches Spiel abgeliefert, was man dann auch braucht, um zu gewinnen. Wir hatten heute zudem das notwendige Spielglück. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und sehr froh, dass wir drei Punkte haben.“

Christian Titz: "Glückwunsch nochmal an euch. Für uns war es das Spiel, das wir uns so nicht gewünscht haben. Wir haben es nicht so gemacht, wie wir es uns vorgenommen hatten in Hälfte eins. Wir waren fehlerhaft in der Spieleröffnung. Das hat bei dem einen oder anderen gewirkt. Es wäre zur Pause trotzdem nichts passiert, wenn wir nicht den Bock gemacht hätten. Wir haben dann umgestellt und gesagt, mit was für Mut und Engagement wir den Gegner bespielen und hinten reindrücken wollen. Wir machen dann den Ausgleich, kriegen aber danach den Konter, den wir hätten unterbinden können. Da haben wir den Schützen nicht nachverfolgt. Trotzdem sind wir drangeblieben, haben uns nicht aufgegeben, hatten Chancen, verschießen den Elfmeter. Ich bin heute enttäuscht, wie wir mit den Möglichkeiten fahrlässig umgegangen sind und dass wir gebraucht haben, ins Spiel reinzukommen."

Nicht nur tabellarisch wichtig, sondern auch für uns in der Kabine.

Jannik Dehm: "Wir sind natürlich sehr happy. Es waren drei sehr wichtige Punkte für uns. Nicht nur tabellarisch, sondern auch für uns in der Kabine. Wir waren gegen Schalke schon nah dran. Heute haben wir uns dafür belohnt, haben auch gekämpft bis zum Ende. Es war wichtig, die drei Punkte einfach mit nach Hause zu nehmen. Wir hatten die letzten Wochen jetzt auch eine gute Formkurve, haben auch gepunktet, waren aber nicht ganz zufrieden, weil wir gesagt haben: Wir können noch mehr. Dafür haben wir uns heute belohnt."

Es fühlt sich überragend an.

Silas Prüfrock: "Wenn du unten drin stehst, dann ist jeder Punkt wichtig. Man analysiert im Vorfeld viel und wir haben unsere Chance gesehen, wenn wir so spielen wie heute, dass sie nicht ins Pressing kommen. Es fühlt sich überragend an. Kleiner Fun Fact am Rande: Wir haben am Donnerstag noch Elfmeter geschossen, da waren es auch sechs von sechs gehaltene. Jetzt sind es sieben von sieben und ich hoffe, es geht so weiter. Man analysiert und ich habe auch Hinweise von meinem Torwarttrainer bekommen. Zudem hatte ich das Gefühl, dass er ihn in die Mitte schießt und so habe ich mich entschieden."