„Spannender geht's nicht“

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Kleeblatt reist nach Bochum

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH startet am Sonntag, 13.30 Uhr, mit einem Auswärtsspiel in die letzten vier Ligaspiele der diesjährigen Zweitligasaison.

Es ist eigentlich in jedem Jahr dasselbe, die Liga neigt sich ihrem Ende zu und die Tabellenrechner werden noch intensiver genutzt und unterschiedlichste Konstellationen durchgespielt. Dieses Jahr braucht es aber wahrscheinlich schon leistungsfähige und von der KI unterstützte Rechenspiele, um in dieser so engen zweiten Liga zurecht zu kommen. Von einem gesunden Nervensystem ganz zu schweigen.

Unfassbare Leistungsdichte

„Wir haben vier Spiele, in denen wir die nötigen Punkte erreichen wollen“, erklärt Trainer Heiko Vogel vor dem Auswärtsspiel an diesem Sonntag (13.30 Uhr) in Bochum und führt aus: „Es ist wirklich eine unglaublich harte Liga mit einer unfassbaren Leistungsdichte. Für den neutralen Zuschauer ist das toll. Spannender geht’s nicht im Saisonfinale.“ Und auch wenn sich alle schnellstmöglich die nötigen Punkte erhoffen, bleibt Fürths Coach „demütig“: In Anbetracht der Stärke der Liga wäre es "vermessen und arrogant", einen Spieltag, an dem der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist, als Ziel auszugeben.

Ehrliche Arbeit

Damit bleibt Heiko Vogel seiner von Anfang an ausgerufenen Marschroute treu: ein Schritt nach dem anderen. „Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, wozu man in der Liga ist, wenn man ehrliche Arbeit abliefert.“ Die wird auch in Bochum nötig sein, bei einem Gegner, der „vollends motiviert ist und zuhause mit dem Stadion und den Zuschauern eine Wucht entwickeln kann“. 

Eine Wucht, die auch die Kleeblatt-Elf gemeinsam mit ihren Fans beim letzten Heimspiel in den Schlussminuten entwickelt hat und so gemeinsam Darmstadt niedergerungen hat. Dabei setzte Trainer Vogel anders als in den Wochen zuvor auf eine Dreierkette in der Defensive: „Es zeigt auf jeden Fall, dass meine Mannschaft taktisch sehr variabel agieren kann. Ich freue mich darüber, dass wir eine Stabilität in dieser Variabilität haben. Das macht uns vielleicht auch ein bisschen unberechenbarer, zeigt aber auch, dass die Jungs sich auf dem Platz auch wohlfühlen.“

Will wieder dabei

Personell hat sich in der Woche wenig verändert, einzig Paul Will ist nach der Pause gegen Darmstadt nun wieder einsetzbar. 

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