Spektakel zum Saisonstart

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Der 1. FC Heidenheim im Kleeblatt-Check

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Nach drei Jahren Bundesligazugehörigkeit ist der 1. FC Heidenheim zurück in Liga zwei und gastiert am Sonntag, 6. September (13.30 Uhr), im Sportpark Ronhof I Thomas Sommer bei der SPVGG GREUTHER FÜRTH. Die Infos zum kommenden Gegner gibt's hier im Kleeblatt-Check.

Rückblick und Saisonauftakt:

Nach der erfolgreichen Premierensaison in der Bundesliga 2023/24, bei der sich die Mannschaft um Trainer Frank Schmidt sogar für die Conference League qualifizieren konnte, folgte eine schwierigere Spielzeit inklusive Last-Minute-Rettung in der Relegation gegen die SV Elversberg. Vergangene Saison konnte sich der 1. FC Heidenheim auf Tabellenplatz 17 dann aber nicht mehr retten und musste den Gang zurück in die zweite Bundesliga antreten.

Die aktuelle Spielzeit startete torreich für die Heidenheimer. Auf den 4:3-Auftaktsieg gegen den VfL Osnabrück folgte eine klare 1:4-Niederlage bei der Hertha. Auch das DFB-Pokal-Erstrundenmatch beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II verlor der FCH deutlich mit 2:5. Zuhause konnten die Heidenheimer in der vergangenen Woche gegen Dynamo Dresden dann allerdings mit 5:3 ihren zweiten Saisonsieg einfahren.

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Marcel Costly (rechts) feiert sein Tor gegen den VfL Osnabrück mit Teamkollege Oualid Mhamdi. Foto: Bundesliga/Getty Images/Sebastian Widmann

Blick aufs Personal:

Einen Tag vor der Schließung des Transferfenster hat sich der 1. FC Heidenheim leihweise mit Stürmer Alessandro Vogt von der TSG Hoffenheim verstärkt. Der 21-Jährige wechselte nach einer starken Saison beim FC St. Gallen mit 18 Toren und fünf Vorlagen in Liga und Pokal erst vor wenigen Wochen in den Kraichgau. Im Spiel gegen das Kleeblatt wird der Schweizer voraussichtlich zum ersten Mal im Kader der Heidenheimer stehen. Für das Spiel in Fürth steht Frank Schmidt bis auf Sirlord Conteh der gesamte Kader zur Verfügung. Auch mit dabei sein wird Oualid Mhamdi, der von Juli 2022 bis Februar 2025 beim Kleeblatt spielte und in Fürth seine ersten Schritte im Profibereich ging.

Spieler im Fokus: Jan Schöppner

Seit seinem Wechsel im Sommer 2020 vom SC Verl ist Jan Schöppner stetiger Leistungsträger an der Brenz. Der zentrale Mittelfeldspieler blieb, anders als andere Stammspieler der vergangenen Saison, seinem Verein auch nach dem Abstieg treu. In der aktuellen Saison traf der 27-Jährige in allen drei Ligapartien jeweils einmal und ist damit derzeit auch Toptorschütze der Heidenheimer. Als Stellvertreter von Kapitän Patrick Mainka ist Schöppner außerdem einer der Führungsspieler seines Teams.

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Jan Schöppner in einem Bundesligaspiel gegen den FC St. Pauli in der vergangenen Saison. Foto: DFL/Getty Images/Christian Kaspar-Bartke

Stimme zum Spiel:

Heidenheims Coach Frank Schmidt lobt die Spielweise des Kleeblatts und hebt die Bedeutung von Florian Hellsterns langen Bällen in die Spitze hervor: "Der Torwart spielt eine übergeordnete Rolle, auch in der Spieleröffnung." Der 52-Jährige weiß aber auch: "Wenn viele Spieler offensiv stehen, ähnlich wie bei uns, dann besteht natürlich die Gefahr, dass im Gegenangriff der Gegner zu Chancen kommt." Auch deshalb schließt er ein erneutes Torspektakel wie in den vergangenen Spielen seiner Mannschaft nicht aus: "Gerade Fürth und wir haben sehr viele Großchancen herausgespielt. Deswegen kann man gespannt sein, was da am Sonntag auf dem Platz passiert."