Dynamo Dresden im Kleeblatt-Check
Am Freitag ist die SPVGG GRUTHER FÜRTH bei Dynamo Dresden zu Gast. Im Kleeblatt-Check gibt's alle wichtigen Infos zum kommenden Gegner.
Form:
Dynamo Dresden steht aktuell mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen auf dem 18. Tabellenplatz. Zuletzt musste sich die Mannschaft aus Elbflorenz mit 1:2 beim ebenfalls strauchelnden Hannover 96 geschlagen geben. Dass in Dresden jedoch deutlich mehr Potenzial steckt, bewies das Team in der vergangenen Woche im DFB-Pokal: In der 2. Runde setzte sich Dynamo mit 2:0 gegen Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 durch und sorgte damit für ein Ausrufezeichen.
Faktencheck:
Gefährlich bei Standards: Dynamo erzielte 42 Prozent seiner Tore nach Standardsituationen. Vier Treffer nach Eckbällen sind zudem Ligabestwert.
Führungs-Problem: Dresden geht häufig in Führung, kann diese aber selten über die Zeit bringen. 13 Punkte verspielte die SGD bereits nach Führungen.
Das laufstärkste Team der Liga: Mit durchschnittlich 123,7 Kilometern pro Spiel legt Dynamo die größte Laufdistanz aller Zweitligisten zurück.
Spieler im Fokus:
Robert Wagner ist in Fürth kein Unbekannter. In der Saison 2023/24 lief der Mittelfeldspieler auf Leihbasis für das Kleeblatt auf und erlebte mit 31 Einsätzen, vier Toren und vier Vorlagen seine bislang erfolgreichste Spielzeit. In Dresden knüpft Wagner an diese Leistungen an und überzeugt vor allem durch seine enorme Laufbereitschaft. Mit durchschnittlich fast 13 Kilometern pro Spiel ist er ein echter Dauerläufer. Insgesamt kommt er bereits auf 123 Kilometer und ist damit der laufstärkste Spieler der 2. Bundesliga.

Personal:
Dynamo Dresden muss gegen das Kleeblatt neben den Langzeitausfällen Lars Bünning und Kenneth Schmidt auch weiterhin auf Thomas Keller verzichten. Nach seiner Verletzung in Hannover fällt zudem Luca Herrmann aus. Friedrich Müller muss aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre gegen Hannover pausieren, während Brooklyn Ezeh ebenfalls aufgrund eines Platzverweises in der U21 gesperrt fehlt.
Stimme:
Dynamo-Coach Thomas Stamm erwartet ein intensives Spiel, in dem seine Mannschaft mutig auftreten und ihre Stärken auf den Platz bringen soll. Dabei betont der 43-Jährige, dass sich Dynamo vor heimischer Kulisse nicht verstecken müsse. Vielmehr gehe es darum, "mutiger aufzutreten, aktiver zu verteidigen und nicht zu hadern, wenn ein Ball mal nicht rein geht". Entscheidend sei es, "bis zum Schluss aktiv zu bleiben und die richtige Überzeugung an den Tag zu legen".

