Von Löwen und Hirschen

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Eintracht Braunschweig im Kleeblatt-Check

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH ist am Samstag endlich wieder zurück im heimischen Sportpark Ronhof | Thomas Sommer. Anpfiff der Partie gegen die Eintracht Braunschweig ist um 13.00 Uhr. Der Kleeblatt-Check liefert Euch alle wichtigen Infos.

Formcheck: 

Aktuell befindet sich Eintracht Braunschweig mit 20 Punkten auf Platz 15 der Zweitligatabelle - punktgleich mit drei weiteren Teams. Vor der Winterpause sammelten die Braunschweiger wichtige Zähler, etwa durch den 1:1-Punktgewinn gegen Holstein Kiel, den Auswärtssieg bei Dynamo Dresden (3:2) oder den 2:1-Heimsieg gegen Schalke. Nach der Pause kassierten die Blau-Gelben zuletzt eine 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg. Im Winter gab es beim BTSV bislang diese Kaderbewegungen: Anas Bakhat (zuvor vereinslos) und Faride Alidou (1. FC Kaiserslautern) schlossen sich den "Löwen" an, Christian Conteh (1. FC Heidenheim), Sebastian Polter (Partizan) und Mohamed Dräger (Esperance Tunis) wanderten dagegen ab. 

3 Fakten:

Aus Standards: Braunschweig ließ nur vier Gegentore aus Standardsituationen zu, somit belegen sie den dritten Platz in dieser Kategorie. 

Gegentore von außerhalb: Die Mannschaft kassierte bislang nur ein Gegentor von außerhalb des Strafraums. Einzig Schalke ließ noch kein Gegentor von außerhalb zu. 

Offensiv noch Luft nach oben: Die Braunschweiger erzielten diese Saison 20 Tore, einzig Düsseldorf erzielte weniger. Der xGoals-Wert von Braunschweig ist mit 21,15 der niedrigste der Liga. 

Schon gewusst?

1973 sorgte Eintracht Braunschweig für eine Premiere im deutschen Fußball: Als erster Verein trug die Eintracht Werbung auf dem Trikot. Möglich machte das ein Deal mit Jägermeister‑Chef Günter Mast, der dem Klub jährlich 100.000 DM zahlte. Um das damalige Werbeverbot zu umgehen, ersetzte Braunschweig den Vereinslöwen durch den Jägermeister‑Hirsch. Am 24. März 1973 lief die Mannschaft erstmals mit dem neuen Wappen gegen Schalke 04 auf – der Beginn der Trikotwerbung im deutschen Profifußball.

Spieler im Fokus: Mehmet Can Aydin

Aydin wurde beim VfL Übach-Boscheln, bei Borussia Mönchengladbach und beim FC Schalke 04 ausgebildet, ehe er 2021 in Gelsenkirchen zum Profi wurde. Während der Saison 2022/23 spielte er als Leispieler für Trabzonspor in der Türkei. Im Sommer wechselte Aydin dann schließlich zur Eintracht.

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Aydin im Zweikampf mit Itter beim Hinrundenspiel in Braunschweig.

Der 23-Jährige stand in 17 Ligaspielen auf dem Platz, vier Tore und drei Torvorlagen gehen bereits auf sein Konto. Damit ist er bester Scorer der Braunschweiger. Mit 313 Sprints kommt er auf den zweithöchsten Wert im Team der Braunschweiger.

Wiedersehen im Ronhof

Am Wochenende kehren mit Sidney Raebiger und Louis Breunig zwei ehemalige Fürther in die Kleeblattstadt zurück. Raebiger trug etwas mehr als ein Jahr das Fürther Trikot und absolvierte drei Einsätze im Profikader der Spielvereinigung. Zudem war er 768 Minuten für die U23 im Einsatz. Breunig wurde in seiner Jugend von 2015 bis 2018 beim Kleeblatt ausgebildet.

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Raebiger 2023 im Training der Profis.

Stimmen zum Spiel:

Heiner Backhaus vor der Partie gegen das Kleeblatt: "Auch wenn Fürth Letzter ist, so stellen sie zwei Top-Scorer der Liga mit Klaus und Futkeu. Es wird nicht einfach, weil Fürth richtig gut vorne ist und mit Sicherheit in dieser Woche auch viel getan hat. Ich denke, es wird ein Spiel werden, was vielleicht kein Leckerbissen wird, aber darum geht es gerade nicht."

Personal:

Backhaus muss am Samstag auf folgende Spieler verzichten: Lino Tempelmann (Knieverletzung) und Frederik Jäkel (Kreuzbandverletzung).