Testspiel-Sieg gegen Zürich

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3:2 in Mindelheim

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Der erste Test gegen eine Profi-Mannschaft war erfolgreich. Trotz zweier Gegentore kurz vor der Pause gewann das Kleeblatt die Partie gegen Zürich mit 3:2.

Bis kurz vor der Pause war Florian Hellstern in seinem ersten Einsatz im Kleeblatt-Dress ohne Beschäftigung. Doch innerhalb von zwei Minuten musste der Schlussmann dann doch zweimal hinter sich greifen. Zuvor waren die Schweizer zwar über Umeh Emmanuel immer wieder in Ansätzen gefährlich, außer einer scharfen Hereingabe, die an Freund und Feind vorbeiging, war aber kein Abschluss des FC Zürich zu verzeichnen. 

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Die Fürther hatten dagegen mit Paul Will aus der Distanz und Felix Klaus bei einem Schuss aus der Drehung das Chancenplus auf ihrer Seite. In der 27. Minute folgte dann nicht unverdient die Führung, nachdem Dennis Srbeny Felix Klaus tief schickte und der Fürther Kapitän nur per Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Klaus scharf und platziert im Eck. 

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Der Ausgleich kam dann mehr oder weniger aus dem Nichts. Eine Ecke der Züricher wurde zunächst geklärt, ehe der Ball nochmal in den Strafraum gegeben wurde. Eine Ablage später stand Perea Mendoza zu frei vor dem Tor und musste nur noch einschieben (40.). Zwei Minuten später verschätzte sich die Fürther Abwehr bei einem langen Ball, Jannis Heuer kam aber dennoch stark in den Zweikampf und hatte die Situation schon fast bereinigt. Dennoch konnte Zürich die Kugel in den Rückraum legen, wo der Ball von Leandro Schrödler so unglücklich abgefälscht wurde, dass er ins Tor ging. Kurz danach war Pause.

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Srbeny und Klaus drehen das Spiel

Der zweite Spielabschnitt begann sehr spielbestimmend vom Kleeblatt. Mehrere gute Kombinationen brachten die Fürther immer wieder gefährlich vors Tor und so folgte folgerichtig der Ausgleichstreffer nach einer solchen Passstafette, durch Dennis Srbeny. Fürth hatte mehrere Momente, verpasste aber einen weiteren Treffer. Auf der anderen Seite blieb die Abseitsfahne unten und so war Florian Hellstern zu einer starken Rettungstat gezwungen, setzte sich im Eins-gegen-Eins stark durch, in dem er sich maximal groß machte. In der Offensive folgte dann die erneute Führung und die ging absolut in Ordnung. Shinta Appelkamp wurde gefoult und so gab es den zweiten Elfmeter der Partie. Felix Klaus trat wieder an und ließ dem Keeper wiederum keine Chance (71.). Danach gab es neun Wechsel, nur Keeper Hellstern, Arifi und der zuvor schon eingewechselte Keller blieben auf dem Feld. Zwar stand das Kleeblatt in der Folge tiefer, bis auf einen Kopfball über die Querlatte ließ Fürth nichts mehr zu. Und so gewann das Kleeblatt den Test in Mindelheim verdient, am Ende mit 3:2.

Trainer Heiko Vogel: "Zu Beginn der ersten Halbzeit haben wir uns noch ein bisschen schwer getan. Mit zunehmender Spieldauer haben wir mehr Spielkontrolle bekommen. Wie wir nach der Pause gespielt und somit das Spiel gedreht haben, so stellen wir uns das vor."

Statistiken

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Hellstern - Dehm (72. Krautkrämer), Heuer (72. Bjarnason), Arifi, Itter (72 Mendes) - Bansé (72. Avlayici), Will (72. Müller) - Klaus (72. Sillah), Appelkamp (72. Daehne), Pohlmann (72. Higl) - Srbeny (58. Keller)

FC Zürich: Lindner - Keny, Volken, Schödler, Sauter - Di Gusto, Kameri, Hodza, Emmanuel - Stiel, Perea

Tore: 1:0 Klaus (29./FE) 1:1 Perea (40.) 1:2 Schödler (43.) 2:2 Srbeny (53.) 3:2 Klaus (72./FE.)