Umschaltstärke und Unterschiedsspieler

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Hertha BSC im Kleeblatt-Check

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH ist am Sonntag (10. Mai) beim Hertha BSC zu Gast. Anstoß im Olympiastadion ist um 13:30 Uhr. Hier im Kleeblatt-Check gibt's alle Infos zum Gegner.

Formcheck:

Tabellenplatz: 6

Punktezahl: 48

Torverhältnis: 44:37

Die letzten fünf Liga-Spiele: 0:1 in Magdeburg, 0:1 gegen Kiel, 1:1 in Braunschweig, 0:1 gegen Kaiserslautern, 1:0 in Dresden

3 Fakten:

Gefährlich über außen: Keine Mannschaft trifft häufiger nach Flanken aus dem Spiel heraus als Hertha BSC – bereits 13 Treffer entstanden auf diesem Weg.

Schnell nach vorne: Vor allem im Umschalten werden die Herthaner gefährlich. Nur Bochum kam ligaweit auf mehr Konterabschlüsse.

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Zweikampf an der Seitenlinie: Jannik Dehm gegen Fabian Reese.

Die wenigsten Duelle: Die Hauptstädter führen die wenigsten Zweikämpfe der Liga mit durchschnittlich 190 Duellen pro Partie.

Schon gewusst?

Der Name von Hertha BSC führt zurück aufs Wasser. Die Vereinsgründer Fritz und Max Lindner entdeckten ihn während einer Fahrt mit dem Ausflugsdampfer "Hertha". Der Name gefiel ihnen so gut, dass sie ihn für ihren neu gegründeten Fußballverein übernahmen. Auch die ursprünglichen Vereinsfarben gehen auf das Schiff zurück: Der Schornstein des Dampfers war in Blau, Weiß und Gelb gestrichen. Später verschwand das Gelb, doch Blau-Weiß prägt den Klub bis heute.

Spieler im Fokus: Fabian Reese

Darüber, dass Herthas Kapitän Fabian Reese ein Unterschiedsspieler in der 2. Bundesliga ist, gibt es wohl kaum zwei Meinungen. Der 28-jährige Linksaußen, der ja auch schon für das Kleeblatt aktiv war, bringt es in der laufenden Saison bislang auf zehn Tore und zwölf Assists in 31 Partien. Damit teilt sich der gebürtige Kieler derzeit mit Noel Futkeu Platz zwei in der ligaweiten Scorerliste.

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Gemeinsam mit Noel Futkeu auf Platz zwei der Scorer-Liste in der 2. Bundesliga: Herthas wohl nicht mehr unantastbarer Kapitän Fabian Reese.

Doch der Hertha-Kapitän scheint nicht mehr unantastbar. Bei der jüngsten Niederlage der Hertha in Magdeburg war für den Kapitän früh Schluss. Coach Stefan Leitl warf seinem Anführer auf dem Platz fehlende Intensität in der Defensive vor.

Stimme zum Spiel:

Leitl erwartet von seiner Mannschaft gegen das Kleeblatt "ein anderes Gesicht" als zuletzt. Man wolle "dahin zurückkehren, wie wir es die Wochen zuvor gemacht haben. Das ist uns in Magdeburg leider nicht gelungen, deswegen haben wir dieses Spiel verloren. Ich habe die Erwartungshaltung, dass wir ein sehr aktives Spiel zeigen und eine hohe Intensität an den Tag legen, um Zweitliga-Fußball zu spielen. Wenn wir das tun, werden wir gut spielen und Spiele gewinnen."

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Hertha-Coach Stefan Leitl.

Personal:

Der Hertha stehen am Sonntag diese Spieler nicht zur Verfügung: John Brooks (Oberschenkelverletzung), Deyovaisio Zeefuik (Muskelfaserriss), Dawid Kownacki (krank), Marton Dardai (Oberschenkelprobleme), Kevin Sessa (Gelbsperre) und Boris Mamuzah Lum (Knieverletzung). Dafür kehrt Shootingstar Kennet Eichhorn nach seiner Rot-Sperre zurück und wird auch in der Startelf stehen, wie Leitl auf der Pressekonferenz ankündigte.