Von Kriegsfüßen und Kriegsbeilen

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Coach Vogel über Alu-Pech und Derby-Fokus

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Frankenderby im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer. Chefcoach Heiko Vogel blickt auf das wichtige Spiel am Sonntag, 13.30 Uhr.

Die Wortwahl vor einem Derby kann auch mal etwas martialischer klingen. Heiko Vogel etwa sprach auf der Pressekonferenz vor dem 276. Frankenderby am Sonntag, 13.30 Uhr, im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer von Kriegsfüßen und Kriegsbeilen. Dabei ging es aber nicht um die Rivalität mit den Nachbarn...

„Uns fehlt etwas Spielglück“, erklärt Vogel. Nachdem zuletzt häufiger Latte oder Pfosten des Gegners dem Fürther Torerfolg im Wege stand, sei man derzeit „auf Kriegsfuß mit dem Aluminium“ und hofft, „dass wir das Kriegsbeil am Wochenende begraben können.“

Mit voller Vorfreude, Wucht und Fokus

Das prestigeträchtige Duell kommt für den 50-Jährigen nun „zur rechten Zeit“. Vogel sagt: „Ich glaube, dass das Derby völlig andere Gesetze schreibt, das sind – unabhängig von der Tabellensituation – zwei besondere Spiele.“ Das Spiel am Sonntag möchten die Fürther „mit voller Vorfreude, Wucht und Fokus“ angehen – wohlwissend, dass der Gegner auch alles tun werde, um zu gewinnen.

Vogel wurde auch nochmal etwas konkreter, was die Herangehensweise am Sonntag anbelangt. „Wir suchen unser Heil wie immer darin, den Gegner früh unter Druck zu setzen und wollen unsere Dominanz im Ballbesitz ausspielen. In den Zweikämpfen müssen wir Vehemenz an den Tag legen, um den Zweikampf zu gewinnen.“ Gleichzeitig sei in den Duellen aber auch eine gewisse Balance gefragt. „Wenn wir Foul spielen, haben wir den Zweikampf verloren.“

Reich verletzt, Srbeny fraglich

Im Derby können Sacha Bansé, Marco John und Timo Schlieck weiterhin nicht mitwirken. Auch ausfallen wird Lukas Reich, der sich eine Muskelverletzung zugezogen hat. Der Einsatz von Dennis Srbeny ist noch mit einem Fragezeichen versehen. „Er hat die ersten Schritte im Mannschaftstraining gemacht, wir müssen aber noch abwarten, wie er die Einheiten verkraftet hat“, sagt Vogel, der in dem Routinier einen „absoluten Zugewinn“ sähe.

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