"Wir brauchen eine stabile Basis"

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Daniel Meyer stellt sich beim Kleeblatt vor

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Daniel Meyer wurde am Dienstagmittag auf der Pressekonferenz als neuer Geschäftsführer Sport der SPVGG GREUTHER FÜRTH vorgestellt.

Einen Tag nach dem geschafften Klassenerhalt durch den 2:0-Heimsieg im Relegations-Rückspiel gegen Rot-Weiß Essen stellte das Kleeblatt mit Daniel Meyer einen neuen Geschäftsführer Sport vor. 

Der 46-Jährige stellte sich am Dienstagmittag ab 12 Uhr den Fragen der Medienrunde über...

…seine ersten Schritte als Geschäftsführer Sport beim Kleeblatt

"Wir haben viele Themen zu bearbeiten. Ich habe die Möglichkeit gehabt, dem Aufsichtsrat darzulegen, wie man die Situation von außen einschätzt und welche Maßnahmen und Themen man angehen muss. Dementsprechend intensiv habe ich mich mit dem, was man von außen sehen kann, auseinandergesetzt und habe schon erste Gespräche geführt. 

Wir haben viele strukturelle Themen auf der Uhr. 

Ich habe jetzt auch volle Tage im Kalender, um die dringendsten Themen zu bearbeiten. Wir haben viele strukturelle Themen auf der Uhr, wollen uns mit dem NLZ und dem Übergangsbereich auseinandersetzen. Priorität haben jetzt aber erstmal die Kaderplanung und damit die Gespräche mit Trainer, Scoutingabteilung und dem Kaderplaner. Bis gestern mussten wir zweigleisig planen, aber jetzt können wir uns konzentrieren, die wichtigen Prozesse aufnehmen und voranbringen."

…weitere Personalplanungen:

"Wir haben zwei Themen: zum einen, dass wir in der Kaderplanung etwas hinterherhängen durch die Relegation. Die Transferbewegungen sind schon da. Wir müssen jetzt sehen, dass wir die Dinge, die vorbereitet worden sind, und die Vorstellungen, die wir haben, relativ schnell voranbringen können. 

Wir wollen erstmal handlungsfähig sein.

Aber jetzt kommt Dynamik in die Themen und es wäre töricht in dieser Phase personelle Fragen in der Struktur zu stellen, weil wir erstmal handlungsfähig sein wollen. Ich will jetzt ein Gefühl dafür entwickeln, wie die Themen laufen. Ich habe eine klare Vorstellung wie die Abteilungen miteinander arbeiten sollen, da habe ich auch schon ein paar Impulse reingegeben."

…Trainer Heiko Vogel: 

"Man kann es nicht hoch genug anrechnen. Ich habe es in den letzten Wochen intensiver beobachtet und ich finde, die Stabilität, die man hinbekommen hat, gerade auch emotional, ist nicht selbstverständlich. 

Da muss man vor der Leistung einfach den Hut ziehen.

Wenn du Wochen lang so unter Druck stehst, was sich nochmal potenziert hat in der Relegation, da muss man vor der Leistung einfach den Hut ziehen. Wir sind bereits sehr viel im Austausch. Ich weiß genau, welche Themen Heiko sieht und welche klaren Erwartungen er auch hat. Von daher sind wir schon eng miteinander verzahnt."

…seine Herangehensweise, um den Verein wieder zu beruhigen: 

"Ich habe eine relativ klare Vorstellung, wie wir die Themen angehen wollen. Das werde ich intern auch kommunizieren und entsprechende Maßnahmen vornehmen. Bei all den Emotionen, die drin sind, brauchen wir auch eine gewisse Gelassenheit, um emotionale Wellenbewegungen auch auszuhalten. Im ersten Schritt geht’s darum, kein reaktiver Zweitligaverein mehr zu sein, wo man immer wieder unter Entscheidungsdruck gerät und korrigieren muss.

Sich unabhängiger machn von dem emotionalen Druck von außen.

Es geht jetzt drum, eine Stabilität und Klarheit reinzubringen. Da ist es schon mal gut, dass wir wissen, wer nächste Saison unser Trainer ist und wir haben auch noch einige Spieler unter Vertrag. Wichtig ist, wieder eine klare Identität zu entwickeln, um Entscheidungen losgelöst von diesen Bewegungen treffen zu können und sich unabhängiger zu machen von dem emotionalen Druck von außen."

…die größten Baustellen:

"Wenn man sich die Situation anguckt, gibt es nicht den einen Grund, den man jetzt anfassen kann. Es ist eine Summe von diversen Themen, die sich angehäuft haben. Aus meiner Sicht geht’s jetzt drum, wieder eine klare Linie vorzugeben. 

Dass sich alle committen, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Dann ist es entscheidend, dass sich alle committen, diesen Weg gemeinsam zu gehen und danach zu handeln. Das wird der erste Schritt sein. Die DNA war ja immer, ein Entwicklungsverein zu sein, eine gute Verzahnung mit dem NLZ zu haben. Ich glaube, dass wir da wieder hinkommen müssen. Ich habe auch da schon ein paar Gespräche führen können. Aber erstmal geht’s drum, die wichtigsten Themen anzugehen, um einfach zu garantieren, nächstes Jahr eine stabilere Saison zu spielen. Wir brauchen jetzt eine stabile Basis, um gut in die Vorbereitung zu starten."